Der Siamesische Kampffisch, Betta splendens

Steckbrief


Heute stelle ich euch denn Kampffisch von @aquaschmieder vor. Mit ihren prachtvoll farbigen Flossen, ihrem eigentümlichen Charakter und der sehr einfachen Haltungsansprüche erfreuen sich Kampffische seit jeher großer Beliebtheit. Der Kampffisch ist eher ein Einzelgänger. Wenn man ihn vergesellschaften will, muss man gezielte Überlegungen anstellen. Auf keinen Fall sollte man zwei Männchen in einem Becken halten. Wenn man ihm Gesellschaft in weiblicher Form geben will, dann sollte man dem Betta einen Harem bieten. Ob der Siamesische Kampffisch auch etwas für dich ist erfährst du im folgenden Beitrag .


Allgemeines


Kampffische kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Hier leben sie in Flüssen, Bächen, Seen, Kanälen, Tümpeln und auf überschwemmten Reisfeldern. Die Fische für das Aquarium kommen hauptsächlich aus Thailand und Kambodscha. Diese Fischart wird bis zu 4 Jahre alt und erreicht eine Körpergröße von 4-16 cm.




Haltung im Aquarium


Auch wenn ein Kampffisch in einem 10 Liter Aquarium gepflegt werden kann, so empfiehlt es sich aber in jedem Fall, größer zu denken. Explizite Vorteile gibt es bei der Haltung im Nano-Aquarium nicht, denn alle Kampffische mit jeglicher Beflossung können gleich gut schwimmen, zudem ist bei kleineren Aquarien der Wasserwechsel wesentlich häufiger vorzunehmen. Als Bodengrund eignen sich vor allem dunklerer Farbkies der nicht reflektiert. In seinem Habitat bewohnt der Kampffisch die verkrautete obere Wasserschicht, weswegen er auch im Aquarium auf eine sehr gute und vor allem feine Bepflanzung Wert legt, die bis zur Wasseroberfläche reicht. Auch Schwimmpflanzen dämmen etwas den Lichteinfall und bieten Sicherheit von oben.




Futter


Bei der Fütterung hat man etwas mehr Aufwand als bei anderen Zierfischen. Da viele Kampffische fressen, bis nichts mehr da ist, solltet ihr regelmäßig mehrmals kleinere Rationen füttern. Das bekommt den Fischen am besten. Zu viel Futter führt zum Tod, Erkrankung und Verdauungsstörungen. Außerdem kann die Überfütterung zur späteren Sterilität führen. Ein Tag in der Woche ohne Nahrung gilt als gesund. In der Natur ernährt sich der Kampffisch überwiegend von Insekten. Er ist ein Fleischfresser und kann mit Lebendfutter, Frostfutter, speziellem Flockenfutter und Granulat ernährt werden. Lebendfutter ist nicht zwingend notwendig, wird aber gerne angenommen. Einige Bekannte ernähren ihre Kampffische auch mit normalem Flockenfutter. Die Fische sehen gesund aus. Wenn man nicht spezielles Flockenfutter kauft, dann sollte man darauf achten, dass die Fische viel Protein in ihrer Nahrung benötigen.




Wasserparameter:


Grundsätzlich ist der Kampffisch auch für Anfänger ein sehr gut geeignet. Er stellt geringe Ansprüche an sein Becken – sowohl in Größe als auch bezüglich der gewünschten Wasserwerte. Er setzt lediglich eine Temperatur um 26°C voraus, dazu einen pH-Wert zwischen 6 und 8 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 15. Da er in seiner Heimat in stillstehenden Gewässern vorkommt, sollte keine künstliche Strömung installiert werden.


Hier nochmal alle Informationen im überblick:

Temperatur: 23-26°C

Gesamthärte: 5-25 °dgH

Ph-Wert: 6,0-8,0

Haltung: Einfach


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